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Geteiltes Bild. Linker Abschnitt zeigt die Front des Schulgebäudes. Vor dem Gebäude ist eine Skulptur in Form eines Vogels zu erkennen. Der mittlere Abschnitt zeigt ein Teddybären mit altmodischem Hörgerät. Der Schriftzug

Beratung als durchgängiges Prinzip

Neben der konkreten Arbeit mit dem Kind, ist ein besonders zeitintensiver Faktor die Beratung des Schülers/der Schülerin und des gesamten Umfeldes, in der Regel Eltern, Familie, Lehrer und Mitschüler.

Elternarbeit

In Veränderung des klassischen Konzepts der Elternberatung verlagern wir unseren Focus zunehmend darauf, Eltern auf ihrem Weg mit einem oder mehreren hörgeschädigten Kindern zu begleiten. Damit findet insofern eine Schwerpunktverschiebung statt, dass Eltern in ihrer grundsätzlichen Verantwortlichkeit gesehen und bestärkt werden und wir mit unserem Fachwissen sowie unserer Erfahrung zur Verfügung stehen.

Im Rahmen der GL-Veranstaltungen an der David-Hirsch-Schule erhalten die Eltern die Möglichkeit aus ihrer isolierten Situation herauszugelangen und in Kontakt und Austausch mit anderen betroffenen Eltern zu treten.

KollegInnen in allgemeinbildenden Schulen

Die KollegInnen in allgemeinbildenden Schulen erhalten alle notwendigen behinderungsspezifischen Informationen, die den Unterricht betreffen (Sitzplatz, Lichtverhältnisse, Störgeräusche, Raumakustik, Hör-Sprechanlage,....). Darüber hinaus begleiten die GL-KollegInnen die alltägliche Arbeit (auch telefonisch) der KollegInnen bei allen anfallenden Problemen mit dem hörgeschädigten Kind. Um Einsicht in die Arbeit mit hörgeschädigten SchülerInnen zu ermöglichen, erhalten sie die Gelegenheit zur Hospitation in der David-Hirsch-Schule. Wesentlicher Bestandteil zur Optimierung der Förderung ist der intensive Austausch zwischen Regelschul- und SonderpädagogInnen. Dabei gilt es in jedem Fall abzuklären, ob die auftretenden Schwierigkeiten in Zusammenhang mit der Hörschädigung stehen oder ob es andere Ursachen gibt. Auch die Festlegung der Förderschwerpunkte werden in Kooperation festgelegt, jedoch können diese sich im Laufe des Schuljahres verlagern.

Schullaufbahn

In engem Austausch vor allem mit den Eltern wird jährlich, besonders aber zu anstehenden Schulwechseln die jeweilige Schulentwicklung eines Kindes reflektiert und evaluiert. Die GL-LehrerInnen beraten und informieren hörgeschädigte SchülerInnen, deren Eltern und LehrerInnen in Bezug auf die Schule, die eine erfolgreiche Schullaufbahn erwarten lässt. Sie nehmen Kontakt zu Regelschulen auf und erörtern gemeinsam die grundsätzlichen Bedingungen für die Aufnahme und den Verbleib des hörbehinderten Kindes. Je nach individuellem Förderbedarf besteht auch die Möglichkeit, wieder die David-Hirsch-Schule oder eine andere Förderschule als Förderort anzustreben.

Hierbei erfüllen die GL-LehrerInnen wichtige Funktion als Begleitung, Informationshilfe und Bindeglied zwischen den Institutionen.

Im Sekundarstufenbereich bereiten die GL-LehrerInnen die hörgeschädigten Jugendlichen speziell auf den Eintritt in das Berufsleben vor (Praktika, Vorbereitung auf Eignungstests, Vorstellungsgespräche, spezielle Berufe für Hörgeschädigte,.....).